inhabitant and habitat, 2012


osb-platten, latexfarbe


Die ortsbezogene Arbeit „inhabitant and habitat“ setzt sich mit dem Verhältnis von Architektur und Skulptur auseinander. Einerseits können die kristallinen Körper als metastatische Wucherung der Bausubstanz gelesen werden, andererseits aber auch als räumlicher Parasit, der einem natürlichen Kristallvorkommen ähnlich mit dem Mauerwerk vergesellschaftet ist. So ist der Eingriff Habitat und Bewohner zugleich, Teil der Architektur und autonome Skulptur, welche den Charakter des Raumes durch den Kontrast zwischen Vorhandenem und dem Neuen unterstreicht. Entscheidend für diese Ambivalenz ist das Andocken der Arbeit an einem vorhandenen Unterzug, der in der gleichen Farbe gestrichen wurde, die Grenze zwischen Raum und Werk verschwimmt.